Ehefrau, 12.05.11 (Schwimmen, Veranstaltungen/Kurse)
………… kann nicht richtig planen.
Irgendwann kommt man darauf, dass es Kult-Veranstaltungen gibt, die extrem schnell ausgebucht sind. Dazu gehört das Glücksburger Fördecrossing, ein Langstreckenschwimmen von Dänemark an den Strand von Glücksburg, dieses Jahr am 23. Juli. Der Anmeldebeginn wurde geheim gehalten, bis am 1.12.2010 um 8:47 eine eMail eintraf.
Aber nicht jeder sitzt unaufhörlich am PC, um eMails zu checken, sodass wir erst um 11:53 davon erfuhren. Da waren schon alle 450 Startplätze weg und wir auf der Warteliste, wo wir noch immer warten.

Ärgerlich, ärgerlich, nachdem wir aus Unwissenheit auch schon letztes Jahr die rechtzeitige Anmeldung verpasst hatten. Und wenn das Jahr für Jahr so weiter geht, wird es irgendwann garnichts mehr.
Immerhin waren in Glücksburg ein paar Stunden Zeit. Bei der MTB-Kultveranstaltung “24 Stunden von Duisburg” waren die Startplätze nach 5 Minuten weg. Aber da hatte uns ein Sportsfreund vorgewarnt, sodass wir bei der Öffnung der Anmeldung wie beim Ablauf einer eBay-Auktion rechtzeitig am Rechner saßen.
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Ehefrau, 09.04.11 (Sport und Alltag)
Das Älterwerden bringt Ansprüche an Bequemlichkeit mit sich. Zelten, im Auto, auf Bahnhöfen oder in Massenquartieren nächtigen ist nicht mehr die optimale Unterbringung beim Besuch von Sportveranstaltungen. Am liebsten sind uns hierbei die ibis-Hotels mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis

und speziellen Vorteilen, wie sie nicht selbstverständlich sind.
- Die Rezeption ist rund um die Uhr geöffnet, d.h. wir können kommen, wann wir wollen.
- Frühstück gibt es schon ab 4:00 Uhr, sodass für eine am Morgen beginnende Veranstaltung genügend Zeit zur Verdauung bleibt. Das Frühstücksbüffet muss nicht mitgebucht werden, d.h. die Entscheidung kann spontan getroffen werden.
- Es gibt zumindest einen kostenlosen Internet-PC, manchmal auch kostenloses W-Lan auf dem Zimmer.
- Es können rund um die Uhr kleinere Essen bestellt werden, wie z.B. ein Pasta-Teller.
- Es gibt fast immer abgeschlossene und überwachte Tiefgaragen, wo wir unsere Räder über Nacht unbesorgt im Auto lassen können.
- Der Einrichtungsstandard ist überall ähnlich, sodass wir immer wissen, womit wir zu rechnen haben, modern, freundlich und sauber.
Ein Problem haben wir nur dann, wenn wir irgendwo hinfahren, wo es kein IBIS gibt. Das heißt Stress. ‘zig Hotelbeschreibungen lesen und vergleichen, nachfragen, überlegen, entscheiden. Das kostet Zeit. Kennengelernt haben wir ibis Jena, Köln, Frankfurt, Berlin, Münster, Paris. Immer wieder super.
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Ehefrau, 14.03.11 (Inliner/Skikes, Motivationsgeber)
.. dann machen wir es wie Heinz-Ulrich Petry. Da sitze ich so gemütlich am Frühstückstisch und lese im aktuellen Skate-In-Magazin.
Was ist das? Bin ich noch nicht richtig wach? Ein beiläufiger Satz im Bericht zum Inlinern beim letzten Berlin Marathon: “Heinz-Ulrich Petry, der es sich nicht nehmen ließ, an seinem 80. Geburtstag beim Berlin Marathon zu starten.”
Ich verschluckte mich fast am Müsli. Er kam nach 2:09 h ins Ziel und das im strömenden Regen. Und das war kein Tippfehler. Es gibt ihn wirklich! Auch 2007 mit frischen 77 Jahren war er schon gut dabei. 30 km in 1:21 h. Da habe ich letztes Jahr in Hollenstedt als über 20 Jahre jüngere Person für 22 km schon länger gebraucht.
Heinz-Ulrich Petry wird ab sofort das große Inliner-Vorbild. Ein paar Jährchen Zeit zum Trainieren haben wir ja noch.
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Ehefrau, 06.02.11 (Inliner/Skikes, Veranstaltungen/Kurse)
… sonst könnten wir noch weitere Inliner-Kurse mit dem VHS-Speed-Team belegen. Der heute erfolgreich abgeschlossene Kurs mit dem einmalig freundlichen und engagierten Trainer Theo Sterzl in der Sporthalle Neuwiedenthal hat viel Spaß gemacht.

Sechs abwechslungsreiche Abende mit immer wieder neuen spannenden Übungen für die unterschiedlichsten Trainingsstände. Unglaublich, was Theo sich alles überlegt hat, um den Teilnehmern Sicherheit für die kommende Straßensaison zu geben, z.B. durch Überfahren von Teppichfliesen, Turnmatten und kleinen Rampen und variantenreichen Balanceübungen ohne Ende.
Leider ist die Anreise etwas umständlich und wir sind froh, dass wir es geschafft haben, die sechs Abende konsequent dabei zu bleiben. Nun müssen wir bis zum Beginn der Sommersaison im April warten, wenn das VHS-Speed-Team Freitags bzw. Mittwochs freie Skate-Treffs mit gemeinsamen Ausfahrten veranstaltet. Wir werden gerne das eine oder andere Mal kommen, um uns für den Bodensee-Megathlon fit zu machen.
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Ehefrau, 27.11.10 (Inliner/Skikes, Veranstaltungen/Kurse)
Messen sind zwar meistens unterhaltsam und informativ, haben aber auch den Nachteil, dass neue Produkte, die man in seinem Leben bislang nicht vermisst hat, plötzlich lebenswichtig werden. Nun hatten wir mehrmals seltsame Geräte namens Skikes gesehen und mussten die Stände wegen des Riesenandrangs ohne den angebotenen Test verlassen. Das macht neugierig. Und als dann in der örtlichen Tagespresse ein “Schnupperkurs” angeboten, meldeten wir uns kurzerhand an, um mehr zu erfahren.
Wie sich schnell zeigte, ist Skiken im Grunde Skilanglauf auf Rädern. Man steht auf einer Art Mikro-Ski mit Rädern und stößt sich mit echten Langlaufstöcken ab. Erfahrene Skilangläufer, wie ein anderer Kursteilnehmer, stellen sich auf die Dinger und – schwubs – sind sie weg, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Aber wir als Nicht-Skifahrer hatten doch große Mühe, die unmäßig langen Stöcke richtig zu führen und dabei nicht über die eigenen verlängerten Füße zu fallen. Wie elegant und wendig sind dagegen doch die Inliner ! Und dann haben die Skikes auch noch Bremsen, die durch die Waden gesteuert werden. Eine ungeschickte Bewegung und man bleibt ungewollt stehen oder fährt mit schleifender Bremse. Na ja, immerhin waren die Fortschritte schon so groß, dass wir beschlossen, uns zu Weihnachten diese neuen Sportgeräte zu gönnen, die auch im Schnee und im Gelände funktionieren sollen und dann fürchterlich viele Kalorien verbrauchen. Eigentlich das richtige Gegenmittel gegen die bevorstehende Weihnachtsvöllerei.
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