Wir wollen mehr als Nordic Walking !

Ein Sport-Späteinsteiger-Ehepaar (Jahrgang 54/56) berichtet

  • Erfahrungen aus 1. Hand

    Wir haben gelernt, dass sehr viel mehr möglich ist, als man glaubt. Zu alt? Zu unsportlich? Gibt es nicht! Nur Versuch macht klug!

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Walken mit Zeitmessung – Mutter-Tochter-Team im Einsatz

10.07.10 (Jung/alt, Wandern/(Nordic) Walking, Wettkämpfe)

Es hat geklappt! Die Tochter konnte zur Teilnahme am Rebook’s Women’s Run bewegt werden. Die Aussicht auf eine rosa Funktionsshirt mit der Aufschrift „Favoritin“, eine prall gefüllte Finishertasche und viele Give Aways waren derart motivierend, dass sie sich bereit erklärte, 8 km mit Mama durch den Stadtpark zu walken. Denn das schafft frau auch, wenn durchs viele Chatten die Finger die schnellsten Körperteile sind.

Ein klarer Fall von „denkste“. Von Spaziergang keine Spur ! Den Chip an den Schuh und von den ersten Hardcore-Walkerinnen war trotz 35° nur noch die Staubwolke zu sehen. Auch wenn langsam die Blasen an den Füßen plagten, hielt Töchterchen tapfer durch, angefeuert von den Rhytmen einer Samba-Band und den engagierten Streckenposten.

Zum Schluss gab es dann die schwer verdiente Urkunde, nur bei der Siegerinnen-Ehrung waren die Walkerinnen nicht existent. Da zählten nur die Läuferinnen. Wirklich ungerecht, wenn man sich überlegt, wie flott es vondannen ging. Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass schnelle Walker(innen) langsame Läufer(innen) problemlos „in die Tasche stecken“ können.

Bei den meisten Kombi-Veranstaltungen gibt es noch nicht einmal eine Zeitmessung. Das Walken kommt dann gleich in die „Spaziergang-Ecke“. Kein Wunder, dass Wettkampf orientierte Menschen lieber einen Bogen darum machen.

Die Siegerin mit knapp 20 Minuten Vorsprung vor uns kam übrigens aus Norwegen ! Das gibt irgendwie zu denken.

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