Ehefrau, 31.05.10 (Arthrose, Nahrungsergänzungsmittel)
Heute kam eine neue 90-Tages-Kur mit Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat direkt aus Holland. Dieses Nahrungsergänzungsmittel soll angeblich zur Regeneration von geschädigtem Knorpel beitragen. Die Gelehrten streiten über die Wirksamkeit, die Krankenkassen übernehmen nichts. Es heißt, kaputter Knorpel ist und bleibt kaputt, bis irgendwann die OP unausweichlich ist.

Der Zustand meiner Hüfte hat sich jedenfalls gebessert trotz Hamburg-Marathon. Im Vergleich zum letzten Jahr sind die Schmerzen deutlich weniger geworden. Ob es an der Aufbaugymnastik, den Präparaten oder einem Placebo-Effekt liegt, wird kaum jemand herausfinden können. Da die Mittelchen allenfalls dem Geldbeutel schaden und wir dieses Jahr noch viel vorhaben, wird die Kur verlängert mit einem etwas mulmigen Gefühl. Ob das drinnen ist, was auf der Packung steht, steht natürlich auch in den Sternen.
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Ehefrau, 29.05.10 (Männer/Frauen, Material, Rennrad/MTB)
Die Berlinfahrt zum Velothon muss natürlich auch für ein Fahrradsachen-Großeinkauf genutzt werden, einen richtigen altertümlichen Einkauf mit Anfassen und Anprobieren, statt Internet-Katalog-Bestellung. Also auf zum größten Zweiradmarkt, bewaffnet mit den aktuellen Tests für Radschuhe und -hosen, nachdem auch wir inzwischen erkannt haben, dass die Erstanschaffungen aus der Grabbelkiste bzw. vom Discounter allenfalls für’s Spinning bzw. kurze Trainingseinheiten reichen.
Meine Schuhgröße 42 hat offenbar Seltenheitswert. Die Frauenschuhe gehen fast alle nur bis 41, die Männermodelle fangen erst bei 43 an. Das verkürzt das Anprobieren enorm. Es gab sogar eines der getesteten Modelle, das – welche Enttäuschung – überhaupt nicht saß. Ein einziges Modell entsprach dem Prinzip „Reintreten und Wohlfühlen“, allerdings mit einem kontostandsfeindlichen Preisschild (fast 200,00 € !!!). Dazu noch von einer Firma Gaerne, die in dem ganzen Test kein einziges Mal erwähnt ist und von der ich noch nie etwas gehört hatte. Naja, eine halbe Stunde mit den Schuhen durch den Laden gelaufen, noch immer wohlgefühlt, gehofft, dass die Qualität den Preis rechtfertigt und ab in den Einkaufswagen. Beim späteren Kudamm-Bummel haben wir dann die wirklich astronomischen Schuhpreise gesehen, 400,00 € für ein paar labrige Sandaletten waren da nichts. Dann doch lieber 2 Paar echt italienische Radschuhe.
Von den Radhosen aus dem Test war gar keine da. Nach einer Begutachtung von Material, Schnitt und Polster gelangten die Favoriten zur Anprobe. Die Wahl fiel auf Löffler-Hosen mit einem ganzen neuartigen vielversprechenden Sitzpolster mit kleinen Luftlöchern, die im Wohlfühltest ganz vorne lagen.
Entgegen allen Warnungen werde ich die neuen Sachen morgen zum Velothon anziehen. Dann kann ich mich wenigstens gleich am Stadler-Stand beschweren, wenn irgendwas damit sein sollte.
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Ehefrau, 23.05.10 (Rennrad/MTB, Training)
Pfingsten hat Ähnlichkeit mit Weihnachten. Offenbar sind nur Familienausflüge vorgesehen. Ein wunderschöner Sonntag und keine RTF oder Wettkampf in der Nähe !!! Aber flexibel wie wir sind, nutzen wir die Gelegenheit, um den frisch angelegten MTB-Parcours „vor der Haustür“ zu testen. Gut 2 km Single-Trail durch den Wald gespickt mit steilen Rampen über alte Bunker. Eine super angelegte Strecke, die es in sich hat. Noch nie waren 2 km so anstrengend. Da hat der Funsport Zeven ganze Arbeit geleistet.
Der erste Versuch, alle Anstiege zu meistern, führte zu einigen „Umkippern“ auf dem weichen Waldboden. Aber wie immer macht Übung den Meister ! Bei der dritten Runde waren die meisten Hügel geschafft. Es besteht also noch Hoffnung.
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Ehefrau, 21.05.10 (Inliner/Skikes)
Heute steht das Abfahren der (halben) Marathonstrecke an. Leider hatten wir keine richtige Zeit für die bitter nötigen Bremsübungen, was schon gleich zu Anfang für enormen Angstschweiß sorgt. Mitten durch den Verkehr bergab und nirgendwo eine weiche Matraze in Sicht, in die man unbesorgt hineinfahren könnte.
Zum Glück gibt es Kai, der ganz locker auch für zwei bremsen kann. So ist es wenigstens möglich, sich an die Geschwindigkeit von gut 20 km/h zu gewöhnen, und mit Grausen daran zu denken, dass richtige Speedskater mal ganz locker 40 – 50km/h auf die Rolle bringen.
Die Strecke hat es in sich. Nichts wird ausgelassen. Autobahnbrücken, BAB-Zufahrten, verschmutzte Wege und stark befahrene Straßen zerren an den Nerven. Zum Glück bleibt die Gruppe immer wieder stehen und wartet, bis wir wieder den Anschluss gefunden haben. Vielen Dank dafür !
Wie soll es nur am Montag werden mit Wettkampfstress und ohne schützende Begleiter ??
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Ehemann, 18.05.10 (Laufen, Training)
Anfang Juni beginnt wieder die Marathon-Vorbereitung auf den Ostseeman in Glücksburg. Um nicht einzurosten, habe ich heute eine etwas schnellere Laufeinheit über 10 Km in 5:04 min./km ausgeführt. Es läuft noch. Ich denke, dass sich doch das verstärkte Radfahren positiv auswirkt und ca. 2 Monate Marathonvorbereitung genügend sind.
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