Wir wollen mehr als Nordic Walking !

Ein Sport-Späteinsteiger-Ehepaar (Jahrgang 54/56) berichtet

  • Erfahrungen aus 1. Hand

    Wir haben gelernt, dass sehr viel mehr möglich ist, als man glaubt. Zu alt? Zu unsportlich? Gibt es nicht! Nur Versuch macht klug!

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Kajak ohne Kentern

17.08.10 (Kanu)

Letztes Jahr ist das Finishen des Adventure Race in Jena im wahrsten Sinne des Wortes in’s Wasser gefallen. Wir dachten doch allen Ernstes, dass das Paddeln mit einem Kajak eine angeborene Fähigkeit ist, die man nicht weiter lernen muss. Ein fataler Irrtum !! Wir machten den dümmsten aller Anfängerfehler (Festhalten an herunterhängenden Ästen) und konnten froh sein, dass der Ehemann noch ein wegschwimmendes Paddel retten konnte.

Nach diesem feucht-fröhlichen Erlebnis haben wir uns geschworen, bei der nächstbesten Gelegenheit das Kajakpaddeln richtig zu lernen. Am letzten Samstag veranstalteten die Kanuwanderer Rotenburg ein Schnupperpaddeln auf der heimischen Wümme. Schon beim Einsteigen hatte man das Gefühl, dass jede falsche Bewegung mit einem Vollbad endet. Anleitung und Hilfe waren dringend nötig.

Geradeausfahren war fast ein Ding der Unmöglichkeit. Das Boot machte, was es wollte und das war Kreisverkehr. Die erfahrenen Vereinskanuten hatten dafür nur ein Schmunzeln übrig: „Das ist ganz normal. Radfahren muss man schließlich auch lernen und üben, bis die Bewegungen in Fleisch und Blut übergehen.“ Gleiches hörten wir beim Kajakkurs des WSC Fink in Bremen, bei dem wir in fünf Tagen zu echten Kanuten werden sollen, Kentertraining im Hallenbad inklusive.

Wenn’s klappt, müssen wir uns nur noch passende Boote besorgen und einen Platz in der Garage finden. Gewässer haben wir in der Umgebung genug und Wettkämpfe in Form von Kanumarathons gibt es auch. Ein schöner Ausgleich, wenn die Beine und Füße mal nicht können und Erholung brauchen.

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